Projekt "Blue Reindeer" - Kulturzentrum Indigene Sibiriens

Culture Center Northern Asia - "Blue Reindeer" am Baikalsee
 
Projekt für die indigenen Völker Sibiriens

Mongolia-big

Der Initiator des Projektes Culture Center Northern Asia, Michail Grey Wolf Guruev, war mit den Kulturen der Völker Sibiriens und der Mongolei tief verbunden. Er war Künstler, der seine Wurzeln in dem Volk der Ewenken fand und hier seine künstlerische Entwicklung vollendete.
In seinen Bildern, Skulpturen, Märchen drückte er die traditionelle Denk- und Lebensweise aus, wollte sie dadurch bewahren und an die künftigen Generationen weitergeben.

Über 12 Jahre arbeitete der Künstler und Menschenrechtler Grey Wolf Guruev unermüdlich an der Planung und Umsetzung eines Ausbildenden Kulturzentrums für Sibirische Indigene, bis zu seinem Tode im März 2012 in Khatgal, Mongolei (Khuvsgul Aimag).

Das Überleben seines Volkes, des Volkes der Ewenken/Tungusen, in dem er seine Wurzeln hatte, sah er als hochgradig gefährdet, sprechen doch nur noch die Ältesten die tungusische Sprache und pflegen die Traditionen.


Projekt Kultur- und Ausbildungszentrum in Nordasien
Das internationale Projekt in der Region Khuvsgulsee in der Mongolei, Khuvsgul Aimag


Mit dem Bau des Zentrums am Khuvsgul See in der Mongolei wurde begonnen. Von Dezember 2016 bis März 2012 lebte und arbeitete Grey Wolf Guruev hier.

Um mehr über die Planungen des Projektes zu erfahren besuchen Sie bitte die website: (in Englisch)
www.culturecenternorthernasia.org (CULTURE CENTER NORTHERN ASIAN FIRST PEOPLES'ART)

Warum ein solches Zentrum?

Auf seiner website schrieb Grey Wolf Guruev unter der Überschrift  THE REASON WHY
 
The in part thousands of years old culture and the direct on nature basing lifestyle of Northern Asia's First Peoples must kept alive and strenghten. An other aspect is nature and traditional knowledge. Thereforee a modern education andtraining is necessary to let First Nations of Siberia, Mongolia and Northern China survive. Especial then when the world's economy is in the turn of globalisation whilst our native people are faced with almost 70 % unemployment.
 
Welches Ziel wollte er damit erreichen?
 
Auf seiner website schrieb Grey Wolf Guruev dazu:
 
THE AIM
"Today we are living in a world of global uniform culture where only the money does count."
(Annie Lennox, Eurythmics)
 
Howe'er First Nations' member in the USA, Canada or Scandinavia have make their way, Northern Asiatics shall have a future at least likewise. Thereforee the 'center does offer various information and instruction, practical education, vocatinal training and spirituality. The main theme is, into a global future without loosing traditional roots and lifestyle. Care for ecology, safer economy, social care, own history and art, independence and self-sufficiency are the base of the syllabus. A self developed "Correspondence Course" shall reach those who can not join our 'CENTER.
The MUSEUM OF TEMPORARY ART OF NORTHERN ASIAN FIRST PEOPLES' ARTISTS and "High Class Souvenir Production" of own design is an extra target. Both ideas can cause an economical input for our region while having tourists here.


Das Ziel war ein internationales, überregional wirkendes, nachhaltig ausbildendes Kulturzentrum, um so im nordostasiatischen Raum praktische Hilfe zur Selbsthilfe anzubieten.

Als Vorbild diente Grey Wolf Guruev ein Zentrum der First Nations in Vancouver, Canada, das er gut kannte:

Zitat website:
The CENTER's initiator's work, as the homepage describes here, does base on his experiences with the founding of the
"Vancouver Indian Center": http://www.vafcs.org

Grey Wolf Guruev wollte in dem einzigartigen Projekt den Ureinwohnern Nord-Asiens, dazu zählt vorrangig die Urbevölkerung der ehemaligen Sowjetunion, der Mongolei und Nord- sowie West-Chinas, eine verbesserte Lebens- und Umweltsituation durch Unterricht, Berufsausbildung, Umschulung und Weiterbildung geben.
''Nur, wenn die einheimischen Bewohner Ostsibiriens eine Zukunft haben, können auch die Pflanzen- und Tierwelt Bestand haben'', schrieb Michael Grey Wolf Guruev in einem offenen Brief.
(Quelle: Eurasiches Magazin, 02/04)

Mit der Umsetzung des Projektes wollte er sich für die Förderung des Aufbaus nachhaltiger Möglichkeiten des Existenzerhalts der hier beheimateten Jahrtausende alten Kulturen und einer damit organisch verbundenen gesunden Umwelt ein, die in einer sich mehr und mehr globalisierenden Welt zunehmend stark bedroht sind.
Im Kern geht es um das Thema Natur, Umwelt und humanitäre, kulturell-soziale Hilfestellung.
Die Völker leiden unter den Folgen der Vergangenheit und erhalten keine Hilfe oder Unterstützung durch die früheren kommunistischen Länder. Seit dem Ende der Sowjetunion hat sich die Situation der indigenen Völker Nordasiens drastisch verschlechtert, von Arbeitslosigkeit sind fast alle stark betroffen (87 Prozent), Ausbildungsmöglichkeiten fehlen.


Wir lernten Grey Wolf Guruev im November 2004 in Berlin kennen, bei seiner Ausstellung "Art from the Edge of the World".
Diese Ausstellung war nahezu einzigartig - denn sehr selten bekam man überhaupt etwas aus Sibirien zu sehen oder zu erfahren.
Wir trafen uns damals mit dem einen gleichen Ziel - etwas für die Menschen der Indigenen Völker Sibiriens zu tun!


Museum am Baikalsee

Als wir von MENSCHENRECHTE 3000 e.V. Michael Grey Wolf Guruev im Sommer 2011 das letzte Mal in der Mongolei auf dem Grundstück des Culture Center in Khatgal am Khuvsgulsee besuchten, bat er uns, nach seinem Tod für seine Hinterlassenschaft Sorge zu tragen und den Bau des Museums umzusetzen. Natürlich mit Raum für Workshops und Werkstatt für traditionelle Kunst der sibirischen Völker.

In einer email an uns vom 13. Januar 2012 schrieb Grey Wolf Guruev:

''... DESHALB WENN der Himmel mir noch Zeit gibt, denke ich dass ich auf dem richtigen Weg bin. Es handelt sich um es mal auf Kürze zu bringen um:

Museum für north. Asian arts & crafts, egal ob in der Mongolei aber viel besser und SINNVOLLER in Russland WEIL wirklich dort mehr Sinn und Interesse besteht, egal ob einzeln oder in Zusammenarbeit mit ethn. Museum (z.B. Irkutsk) was noch mehr Sinn macht WENN die „Chemie“ stimmig ist, UND WENN von außerhalb und vor Ort Hilfe geleistet wird, alles mit angeschlossenem Restaurations- UND Ausbildungsbetrieb (junge und Arbeitslose). Ich denke DAS ist eine klare Linie (und immer noch die Fortsetzung des bisher Geleisteten; nur in verbesserter Form !).''

 
Der Himmel gab ihm nicht mehr genug Zeit! Am 17. März 2012 starb Grey Wolf und hinterließ neben all seinen Werken (Märchensammlung sibirischer Völker - reich illustriert, zahllose Grafiken, einen Reichtum faszinierender Gemälde und Aquarelle, und fantastische Skulpturen aus Holz - in allen Größen...) ein neues selbst hergestelltes und ausgestattetes Ger (mongolische Jurte) - die wir sichergestellt und gemäß seinem Vermächtnis und letzten Willen (Testament) verwahren. Das Museum befindet sich in Vorbereitung. Viel Arbeit ist noch erforderlich, bis es eröffnet werden kann. Seinen Platz hat das Museum bereits gefunden: im Sommer 2013 erhielten wir die Zusage vom Irkutsker Kreis, dass es am Ufer des Baikalsees errichtet wird. Die lokalen Behörden, die lokale Bevölkerung (überwiegend Ewenken und Burjaten) sowie die Umweltschützer und die Schamanen dieses Ortes haben zugestimmt und sind einhellig der Ansicht, dass das Museum an diesen Ort gehört. Dieser Ort - das ist ein heiliger Ort, an dem seit Jahrhunderten alle paar Jahre die Indigenen der ganzen Region zu einem Festival zusammenkommen! Eine große Ehre für Grey Wolf, denken wir, aber die Einheimischen sehen es als eine große Ehre für sich an. 
Jedes Jahr reisen wir nun mehrere Wochen an den Baikalsee und in die Mongolei um an diesem Projekt zu arbeiten.
Unsere "Mitstreiter" für die Umsetzung des Museumsprojektes ist der Direktor des Ethnografischen Freilichtmuseums "Taltsy" V. Tichonov und der Bürgermeister des Landkreises Irkutsk, Baikal.

 

Wir suchen Unterstützung finanzieller und auch praktischer Art - auch Sie können dieses Projekt unterstützen!

Vor allem wird praktische Hilfe benötigt:
Freiwillige Helfer für Internetrecherchen und Fundraising, für Lobbyarbeit, Allround-Handwerker vor Ort, einen Russisch-Englisch-Übersetzer und Medienvertreter sowie weitere Schirmherrschaften.

Bitte informieren Sie sich über das Projekt unter:

Culture Center Northern Asia

(in Englisch)

Sprechen Sie uns direkt an, wenn Sie vor Ort in der Mongolei und am Baikalsee mitarbeiten wollen.

Auch Ihre Spende hilft:
Spenden können Sie auf das Konto der Initiative 'Minoriätenhilfe Sibirien' direkt überweisen, Sie erhalten einen Spendennachweis.

Bitte überweisen Sie Spenden für das Kulturzentrum in Nordost-Asien in der Mongolei auch auf das Konto des Vereins „Menschenrechte 3000 e.V.“,
Kto-Nr. 21335703, BLZ 68090000 bei der Volksbank Freiburg.
Kennwort: Mongolei
Sie erhalten eine Spendenbescheinigung und das Geld wird von uns direkt in die Mongolei an die Minoritätenhilfe überwiesen.

Hintergrund-Informationen/Geschichte und Details zum Fortgang des Projektes

Museum tungusischer Kunst und Kultur - Inhalt und Umfang des Projekts

 

Mit dem traditionellen Handwerk und den Künsten sollen moderne Techniken, Technologien und modernes Know-How verknüpft werden. Naturschutz, Gesundheitsaufklärung und -vorsorge, soziales Engagement, Grundlagen für Existenzgründung sind weitere wichtige Komponenten.

Mehr als 129 verschiedene nordasiatische Völker gibt es. So die Dukhaa, die 'Tsaatan' genannten Rentierzüchter, das kleinste in der Mongolei lebende Volk (Nordwesten, heute in der Grenzregion zu Russland), die Burjaten (Mongolei und Republik Burjatien) und Ewenken.

Der Erhalt der Kunst und Kultur, der Sprache und Traditionen der Völker ist mit ihrem Land und mit ihrer Tradition verbunden.
Mit dem traditionellen Handwerk und den Künsten sollen moderne Techniken, Technologien und modernes Know-How verknüpft werden. Naturschutz, Gesundheitsaufklärung und -vorsorge, soziales Engagement, Grundlagen für Existenzgründung sind weitere wichtige Komponenten.
Ein Museum für die Kunst der indigenen Völker Nordasiens ist in Planung, die Sammlung von Grey Wolf Guruev ist sehr umfangreich und umfasst unzählige eigene Arbeiten.

Der unermüdlichen Schaffenskraft und Kreativität, die Kenntnis sibirischer Kunst und Fachwissen und KnowHow traditioneller Handwerkskunst und Kunst ist es zu verdanken, dass ein überaus reicher Schatz an Kunstwerken, Handwerkskunst, Theaterstücken und Märchensammlungen Grey Wolf Guruevs vorhanden sind. Wir machen sie zugänglich - im Sinne des Testaments des Künstlers.

Die Aktivitäten der NGO's Indigener Sibiriens umfassen die Pflege und Wiederbelebung der eigenen Muttersprachen. Denn mit der Sprache eines Volkes verschwindet das wertvolle, von Generation zu Generation überlieferte Wissen der Völker. Sie ist die Grundlage für die Identät der Mitglieder eines Volkes und die Grundlage zum Überleben ihrer Jahrtausende alten Kulturen (z.B. Märchenprojekt und verschiedene Theaterstücke).

Deshalb hatte der Künstler Michail Grey Wolf Guruev sein Projekt Culture Center Northern Asia als ausbildendes Kulturzentrum verstanden und konzipiert.
Um in seinem Sinne zu handeln, wollen auch wir nicht einfach ein Museum für die Kunstwerke Grey Wolf Guruevs schaffen, sondern eine lebendige Begegnungsstätte.
Hier sollen sich Angehörige tungusischer Völker und Menschen aus aller Welt treffen - zu Kulturaustausch und Workshops.

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Stand der Vorbereitung und Fortgang des Projektes Museum

Im Mai/Juni 2012 reisten wir das erste Mal für das Projekt nach Russland und besuchten das Gebiet, in dem wir das Museum aufbauen können. Uns steht dafür ein Grundstück zur Verfügung. Dem Projekt sehr wohlgesonnene Menschen untestützen uns - der Direktor eines bekannten sibirischen Museums sowie eine kleine Organisation aus Irkutsk stehen uns zur Seite. Wir trafen eine Auswahl über die Art des Museumsgebäudes und werden dem Entwurf Grey Wolf Guruevs so weit wie möglich nachkommen. Das Gelände ist so ausgewählt, dass viele Besucher kommen können: Einheimische und Touristen aus aller Welt. 

 

* Die Projektarbeit beinhaltet derzeit:

Aufbau des Museums am Baikalsee in Russland/Irkutsk Kreis. 

Pflege der Webseiten Grey Wolf Guruevs.

Bewahrung und Pflege der Kunstwerke, Aufbau einer Wanderausstellung.

Herausgabe des Märchenbuches - reich bebildert und mit dem Märchenschatz sibirischer Völker - gesammelt und illustriert von Grey Wolf Guruev.

Fertigstellung eines dritten Katalogs.

Sie können all dies durch Ihr Engagement, ehrenamtliche Mitarbeit und Spenden unterstützen.

Der dritte Katalog mit Werken von 2000 bis 2011 ist im Entstehen. Er soll in englischer und in russischer Sprache erscheinen. Die Übersetzungsarbeiten sind bereits abgeschlossen. Die Fotos sind fertig.

Den Druck und die Verteilung des Kataloges an die NGOs der Indigenen Völker Sibiriens können Sie mit einer Spende unterstützen!

Spenden bitte auf unser unten genanntes Konto - Kennwort: Baikal-Museum


Auch Sie können dieses Projekt unterstützen

Vor allem wird praktische Hilfe benötigt:
Freiwillige Helfer für Internetrecherchen und Fundraising, für Lobbyarbeit, Medienvertreter sowie weitere Schirmherrschaften.

Großer Erfolg und Herzliches Dankeschön:
Wir haben dieses Jahr eine sehr engagierte und hervorragende Übersetzerin Deutsch - Russisch, Englisch - Russisch gewinnen können. Vielen herzlichen Dank an sie. 

Sie übersetzte die Katalogtexte sehr präzise, so dass die Veröffentlichung starten kann.

Bitte informieren Sie sich über das Projekt auch auf dieser website:
Culture Center Northern Asia (in Englisch)

Auch Ihre Spende hilft:

Bitte überweisen Sie Spenden für das Kulturzentrum in Nordost-Asien in der Mongolei auch auf das Konto des Vereins:

„Menschenrechte 3000 e.V.“,
Kto-Nr. 21335703, BLZ 68090000 bei der Volksbank Freiburg.
Kennwort: Baikal-Museum und Kulturzentrum

Sie erhalten eine Spendenbescheinigung und berichten an dieser Stelle aktuell über die Verwendung des Geldes.

Culture Center Northern Asia - Mongolei - Projekt für die indigenen Völker Sibiriens

Mongolia-big

Im März 2012 starb der Künstler und Initiator des Culture Center Northern Asia - Michail Grey Wolf Guruev - in Khatgal, Khuvsgul Aimag, Mongolei.

Wir sind seinem Projekt tief verbunden und von ihm gebeten, seinem Testament zufolge so zu handeln, dass seine Hilfsgüter, Werkzeuge und Materialien an eine ewenkische oder tungusische NGO gehen. In diesem Sinne handeln wir.

Zum Leben und zum Projekt des Künstlers und Aktivisten: 

Der Initiator des Projektes Culture Center Northern Asia, Michail Grey Wolf Guruev, war mit den Kulturen der Völker Sibiriens und der Mongolei tief verbunden. Er war Halb-Ewenke. Das Volk der Ewenken gehört zur Tungusischen Sprachgruppe und lebt in Sibirien - ursprünglich als Rentier-Halter und Halbnomaden in weiten Gebieten der Taiga zu Hause. Die Ewenken sind weit verbreitet, obwohl dieses in Russland eine Minderheit darstellt. Sie leben in Gebieten von Burjatien, im der Amur-Region und in Sakha (Yakutien) sowie auf Sakhalin. Ebenso sind die Ewenken in Mittelsibirien/Kemerowo zu Hause.
In seinen Bildern, Skulpturen, Märchen drückte Grey Wolf Guruev die traditionelle Denk- und Lebensweise der autochthonen Völker Sibiriens und insbesondere der tungusischen Menschen aus um sie dadurch bewahren und an die künftigen Generationen weitergeben zu helfen.
Ein  Pilotprojekt zur Errichtung eines Kultur-Zentrums Nord-Asiens entstand  nach den Plänen von Grey Wolf Guruev in der Mongolei.
Seit über 12 Jahren arbeitete Grey Wolf Guruev unermüdlich an der Planung und Umsetzung, seit 2006 war er in Khatgal, Khuvsgul Aimag, Mongolei daran tätig. Viel Unterstützung bekam er nicht. Er lebte äußerst bescheiden in einem Ger auf einem einfachen Grundstück am Rand des Dorfes und arbeitete vor allem als Künstler. Soziale Arbeit lag ihm stets am Herzen und Nachbarschaftshilfe war ihm immer ein Anliegen und Bedürfnis. So sorgte er vor allem in den harten Wintern  - mit Unterstützung durch Spenden aus Deutschland - für die Ärmsten des Dorfes indem er Brennholz und Lebensmittel heranschaffte.
Das Überleben seines Volkes sah er als hochgradig gefährdet, sprechen doch nur noch die Ältesten die tungusische Sprache und pflegen die Traditionen...

Im Museum werden die meisten Werke des Künstlers Grey Wolf Guruev ihren Platz finden. Sie zeigen die traditionelle Kunst sibirischer Völker, die er in seinen Skulpturen, Bildern und Gebrauchsgegenständen schöpferisch umgesetzt hat.
Zum Teil hat er die Arbeiten original getreu den Traditionen der verschiedenen Völker hergestellt - z.B. einen mongolischen Sattel oder Truhen, Dosen und sogar Gers - reich verziert im Stil der Kunst der Völker. Sie werden dort allen Besuchern zugänglich sein.

Die Kataloge zeigen die Arbeiten Michail Grey Wolf Guruevs bis zum Jahr 2000:
Sie können sie als pdf von uns anfordern - und über die wunderschönen und beeindruckenden Werke staunen!

Im Original versenden wir die Kataloge ebenfalls - auf Anfrage.
Das blaue Exemplar kostet 12,00 Euro, das grüne Exemplar kostet 14 Euro. Die Einnahmen fließen direkt und ausschließlich in die Umsetzung des Museums-Projektes.
 KatalogBlau

KatalogGruen

 

MENSCHENRECHTE 3000 e.V. zu Gast in Khatgal 2011:

Im Juli und im August 2001 besuchten mehrere Mitglieder Khatgal und Grey Wolf Guruev für 14 bzw. 8 Tage.

Medikamente, Werkzeuge und eine Kamera waren unter anderem die - dringend benötigten ''Mitbringsel''.
Gastfreundlich nahm er uns auf und wir führten sehr gute Gespräche, unternahmen gemeinsame Ausflüge in die Umgebung und um die Tsaatan zu besuchen.
Gudrun Conrad und Günter Wippel waren im August 8 Tage bei Grey Wolf Guruev in Khatgal zu Gast.
Wir brachten dringend benötigte Unterstützung und überreichten ihm ein neues Solarpanel.

Wir haben sehr viel Neues erfahren und konnten uns überzeugen von der unermesslichen Schöpferkraft und Kreativität des Künstlers bei der Schaffung der Gebrauchsgegenstände und Kunstwerke nach traditioneller Handwerkskunst der sibiririschen Völker wie Ewenken, Tsaatan, Kasachen und Mongolen sowie vieler anderer, bei denen er lernte.

Der Norden der Mongolei ist rau, das Wetter unbeständig, windig und oft auch feucht. Hier lebt der Ewenkische Künstler seit dem Winter 2006. Er zog hierher mit 3 Hilfscontainern und Handwerkszeug. Er lebt das ganze Jahr über in einem von ihm selbst gebauten Ger. 
Ein zweites Ger stellte er dieses Jahr fertig - in Handarbeit. Es ist ein Kunstwerk, das seinesgleichen sucht.

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Ein mongolisches Ger, originalgetreu und mit Tierzeichnungen auf der Außenhaut - so wie die Rentierzüchter seit alters her ihr Tschum aus Rentierhaut tätowieren.

Grey Wolf Guruev lebt sehr bescheiden von dem, was das kleine Dorf und die Natur zu bieten haben, einzig sein Handwerkszeug, Farben und einige dringend benötigte Medikamente bekommt er durch unsere Unterstützung.

Hier gibt es Strom und Internet (was oft sehr mühsam ist weil der Strom nicht immer vorhanden ist), Wasser ausschließlich aus dem Fluss, Fisch und Fleisch von den Fischer und Viehzüchtern des Dorfes. 
Seine Energiequelle ist hauptsächlich eine Solaranlage. 

Er verwendet keine Chemikalien, auch kein Spülmittel, er lebt ausschließlich in seinem Ger und reist ca 2 mal im Jahr mit dem öffentlichen Bus in die Hauptstadt um Dinge zu erwerben, die es nur dort gibt und zum Arzt zu gehen.
Der 70jährige trotzt dem Schneesturm durch den er sich zum Ufer des gefrorenen Flusses kämpfen muss um Wasser zu holen ebenso wie den Behörden, die es ihm schwer machten, hier Fuss zu fassen, die es ihm schwer machten, hier sein Center aufzubauen. Denen, die gleichgültig gegenüber Umweltschutz und umweltfreundlicher Energiegewinnung sind, kann er nur als Beispiel und Vorbild dienen. Solaranlagen werden in Khatgal nicht gefördert! Vielleicht - eines Tages.

Der alte Nachbar ist dankbar, dass es ihn gibt - und die, denen er im Winter mit Brennholz und Lebensmitteln hilft.

Grey Wolf Guruev wird nicht ruhen bevor er sein Ziel nicht erreicht hat - Aufmerksamkeit für die Indigenen Sibiriens weltweit zu erwirken und den Erhalt ihrer Traditionen immer wieder zu fördern!

Gudrun Conrad, Oktober 2011

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