Zum 8. März - Vortrag - FrauenLEBEN in Tibet und Vortrag Indigene Frauen Kanada

8. März  INTERNATIONALER  WELTFRAUENTAG
 

TIBETS FRAUEN

FrauenLEBEN in Tibet, Klein-Tibet und im Exil

Sonntag, 8. März 2015 - 11 Uhr
Freiburg
Volkshochschule im Schwarzen Kloster
Theatersaal

Multivisionsvortrag mit Ashi, Monika Hunger.

Mit Erzählungen und Bildern nehme ich Sie mit in das Frauenleben der alten Kulturen des ethno-tibetischen Himalaya-Raums. Im ehemaligen" Reich der Frauen" lasse ich Sie teilnehmen an einer "Geisteraustreibung“ bei einer Schamanin, nehme Sie mit zu uralten Klosterbewohnerinnen, erzähle über Vielweiberei in abgelegenen Bergdörfern des Himalaya, von dem kargen aber freien Leben tibetischer Nomadenfrauen und berichte auch über den Lebensalltag buddhistischer Nonnen. Danach beleuchte ich die Stellung der tibetischen Frau in der Gesellschaft heute unter der Besatzungsmacht China in Tibet und im Exil. Ein schleichender, jedoch bei den Nomaden Tibets ein abrupter Wandel des Lebensalltags verbunden mit Kulturverlust, verändert auch die Stellung der Frau in Tibet. Aus Gesprächen mit Tibeterinnen im Exil und dem Besuch eines Refugee-Camps in Indien lasse ich Sie teilnehmen an ihrer Lebensweise, ihren Flucht- und Verhaftungserfahrungen und der Trauer ihr Land verloren und ihre alte Kultur dort verschwinden zu sehen. Berühmte tibetische Künstler, Sängerinnen und Schriftstellerinnen im Exil, lassen die alte Kultur durch ihre Texte weiterleben.

Von 1994 bis 1998, 2009, 2012 und 2014, allein als Frau in Asien unterwegs, lebte ich mitten unter den Himalaya-Bewohner/innen.

mehr Informationen zum Vortrag und zu Ashi Hunger:

www.asien1.de

Veranstalter:
MENSCHENRECHTE 3000 e.v. in Kooperation mit der Stelle zur Gleichberechtigung der Frau, Stadt Freiburg und der Volkshochschule Freiburg


  

 

 

1200 Opfer von Diskriminierung und Gewalt: indigene Frauen in Kanada
 

Dienstag, 11. März, 19 Uhr

Ort: Carl-Schurz-Haus, Konferenzraum

 

In drei Jahrzehnten wurden 1200 indigene Frauen in Kanada ermordet - Opfer von Gewalt, Sexismus, Ignoranz und systematischem Rassismus. Einst in ihren traditionellen Gesellschaften hoch geachtet, wurden indigene Frauen über Jahrhunderte diskriminiert und aus dem öffentlichen Bewusstsein gedrängt. Seit Jahrzehnten kämpfen die Opfer, Familien und Menschenrechtsorganisation gegen die Ignoranz der Gesellschaft und die Untätigkeit der verantwortlichen Behörden. Der Vortrag erläutert die aktuelle Situation und gibt einen umfassenden Einblick in die komplexe Situation der Indigenen in Kanada.

Referentin: Monika Seiller, Aktionsgruppe Indianer und Menschenrechte, München, Journalistin und Redakteurin des Magazins 'Coyote'

 

In Kooperation mit dem Carl-Schurz-Haus und der Stelle zur Gleichberechtigung der Frau, Freiburg.

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