Reise in das Land der Oglala-Lakota

Der Verein Tokata-LPSG RheinMain (Verein zur Unterstützung indianischer Jugend-, Kultur– und Menschenrechtsprojekte e. V.) veranstaltet im August 2018 die
Reise in das Land der Oglala-Lakota.

Kia Ora-Reisen, Reiseveranstalter aus Freiburg unterstützt den Verein dabei.

Reisebeschreibung

Die mindestens vierzehntägige Reise (es bestehen Optionen zur Verlängerung) führt die Teilnehmenden in die Kultur, Lebenswelt, Geschichte und Gegenwart der Oglala-Lakota in und um die Pine Ridge Reservation nach Süd-Dakota. Dabei ist dies zugleich eine Reise in die anhaltende Geschichte von Völkermord, Kolonialisierung und Diskriminierung der Native Americans, aber 50 Jahre nach Gründung des American Indian Movements auch eine Reise in die Geschichte wiedererwachenden Selbstbewusstseins und des Kampfes um Selbstbestimmung und indigene Rechte.  Insgesamt kann man die Reise als intensives Begegnungs– und Bildungs-, Kultur– und Naturerlebnis zusammenfassen.

Die Reise führt in und um die Pine Ridge Reservation, in die Badlands und in die Black Hills, streift aber auch das nördliche Nebraska und östliche Wyoming und kann bei der Buchung von Verlängerungstagen bis nach Montana und Minnesota  ausgedehnt werden. In der Reservation stehen  tägliche Exkursionen, Besuche ökologischer Grassroot-Projekte sowie Vorträge indianischer Referent*innen an. Die Bandbreite der Themen reicht von Kultur und  Geschichte über aktuelle Lebensbedingungen in der Reservation bis hin zu Umwelt-, Sozial- und Menschenrechtsfragen und das Wiedererwachen von Red Power. Und natürlich besteht auch die Möglichkeit unter fachlicher Anleitung eigene indianische Schmuckarbeiten herzustellen.

In den Badlands und Black Hills entdecken die Teilnehmenden die Natur bei Rundfahrten und Wandertouren am Bear Butte, dem Black Elk Peak, dem Bear Lodge Butte und in den Badlands. Mit etwas Glück begegnen sie Bisons, Koyoten, Hirschen,  Antilopen, Adlern und wilden Eseln, wandern entlang klarer Seen, durch die unwirtlichen Badlands oder die Höhenwälder der Black Hills. Aber auch hier, in faszinierende Landschaften, wird es immer Konfrontationen mit Umweltfragen und der Verletzung indigener Rechte geben und der Bezug zu den amerikanischen Ureinwohnern hergestellt.

zur kompletten Reiseausschreibung gelangt ihr hier

Reiseleitung

Reisen Sie mit dem Autor von "Ein Leben für die Freiheit - Leonard Peltier und der indianische Widerstand" zu den Quellen seines Buches!

Dr. Michael Koch, Claudia Weigmann-Koch (beide sind seit über 18 Jahren in den USA und Kanada als Unterstützer indigener Jugend-, Kultur– und Menschenrechtsaktivitäten aktiv). Unterstützt werden sie vor Ort durch zahlreiche Lakota-Referent*innen.

Die beiden Reiseleiter aus Deutschland sind seit über 16 Jahren in der Pine Ridge Reservation im Rahmen von Jugend-, Kultur– und Menschenrechtsprojekten aktiv und arbeiten mit den indianischen  Referent*innen,  Projektpartnern und Workshopteamer*innen  dieser Tour seit vielen Jahren zusammen. Entsprechend vielfältig sind ihre Kenntnisse und  Kontakte, was den Teilnehmer*innen  der Reise viele Erlebnismöglichkeiten, Einblicke und Begegnungen jenseits klassischer Tourismusatmosphäre eröffnet.

Sie sind Lakota-Expert*innen vor allem bezogen auf die heutige Lebenssituation, die Beschreibung der Konflikte innerhalb des Reservates während des Reigns of Terror und die damit verbundene Geschichte des indigenen Widerstands. 

alle Fotos: Dr. Michael Koch mit freundlicher Genehmigung

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