16 Tage gegen Gewalt an Frauen 2015 in Freiburg

Das Programm findet ihr unten zum Herunterladen (pdf).

Bitte besucht die website der Kampagne: www.16days-Freiburg.de

für umfassende Informationen und die aktuellen Veranstaltungen zum Thema.

 

Veranstaltungen von Menschenrechte 3000 e.V.

zu den ''16 Tagen gegen Gewalt an Frauen'' 2015:

 

Umgang mit Gewalt durch Säureanschläge und Gerechtigkeit für Überlebende

in Englisch mit Übersetzung (konsekutiv)

Donnerstag, 26. November 2015 - 19:00 Uhr
Museum Natur und Mensch,
Gerberau 32, Freiburg

Vortrag: Jaf Shah, ASTI London, Executive Director Acid Survivors Trust International
Gerechtigkeit? Was für eine Gerechtigkeit?

Der Vortrag untersucht wie Gesetzgebung zur Verhinderung von Säureanschlägen in verschiedenen Ländern, u.a. in Indien und Kolumbien, umgesetzt wird. Wird die Verfügbarkeit von Säuren kontrolliert und eingeschränkt? Werden Überlebende mit ausreichender Entschädigung versorgt? Werden die Täter angemessen bestraft?
Der Vortrag stützt sich auf eine kürzlich veröffentlichte Studie über Gesetze betreffend Gewaltausübung durch Säureanschläge, die vom Acid Survivors Trust International in Auftrag gegeben worden war.

Eintritt 3€

VeranstalterInnen: Menschenrechte 3000 e.V. und Museum Natur und Mensch der Stadt Freiburg


"Highway of Tears" - Gewalt gegen indigene Frauen in Kanada

Dokumentarfilm in englischer Sprache

Freitag, 4. Dezember 2015 - 18:00 Uhr
Carl-Schurz-Haus, Carl-Schurz-Haus / Deutsch-Amerikanisches Institut e.V.
Eisenbahnstr. 58-62, Freiburg

Mit Einführung und anschließender Diskussion

Der Film dokumentiert die Recherche zu den vermissten und ermordeten Frauen an des 724 km langen Highway im Norden British Columbias und entstand auf Basis des Reports von Human Rights Watch von 2013.
 „...die kanadische Gesellschaft leidet unter Blindheit, wenn es um indigene Fragen geht“, sagte der Regisseur des Filmes „Highway of Tears“, Matt Smiley.
Der Film dokumentiert Gewalt an indigenen Frauen, die lange Zeit von Öffentlichkeit, Politik und Polizei ignoriert wurde. Der Fall Nicole Hoar brachte die Wende, denn sie war eine weiße Studentin aus bürgerlichem Haus, das passte nicht in das Klischee der Opfer, die meist als Frauen mit ‚ristkantem’ Lebenswandel, also Prostitution, Drogen- und Alkoholmissbrauch, zerrüttete Familien, diskreditiert werden. (Monika Seiller, Herausg. Magazin „Coyote’’)

A documentary looking into the missing and murdered women along a 724 kilometer stretch of highway in northern British Columbia.

Highway of Tears, Kanada 2014, 80 Min., Finesse Films, Regie: Matt Smiley. www.highwayoftearsfilm.com

VeranstalterInnen: Menschenrechte 3000 e.V. und Carl-Schurz-Haus Freiburg

 

STOP WAR AGAINST WOMEN - 1000 Frauen aus 70 Ländern in Den Haag

100 Jahre Frauenpower mit WILPF.
Vortrag: Helena Nyberg mit Bildern zur Frauen-Jahrhundertkonferenz vom 27. bis 29.4.2015

Dienstag, 08. Dezember 2015 - 19:00 Uhr
Centre Culturel Français – Conrad Schroeder Institut e.V.,
Münsterplatz 11 (Kornhaus),
79098 Freiburg

Über Spenden an Frauennetzwerke und Frauenarbeit in Flüchtlingslagern würden wir uns freuen.

Noch heute setzt sich die vor einhundert Jahren gegründete "Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit" (deutsch: IFFF) dafür ein, Wege zu einem dauerhaften Frieden zu finden. Die "Women’s International League of Peace and Freedom (englisch: WILPF)" versuchte in ihrem Gründungsjahr 1915 den ersten Weltkrieg zu verhindern - noch heute, unterdessen aktiv in 35 Ländern weltweit, versteht sie diesen Frieden immer verbunden mit sozialer Gerechtigkeit.
Ihre Mitglieder engagieren sich darin, die politischen, sozialen, wirtschaftlichen und psychologischen Ursachen von Kriegen zu untersuchen, aufzudecken und zu beseitigen. Sie arbeiten in ihren eigenen Ländern wie auch an der UNO an konstruktiven Friedenslösungen. Frauen, Kinder und ältere Menschen sind die ersten Leidtragenden von kriegerischen Konflikten; deshalb müssen Frauen auch an vorderster Front an Friedensprozessen beteiligt werden.
Genau 100 Jahre nach der Gründung versammelten sich WILPF und Partnerorganisationen wieder in Den Haag, um gemeinsam eine neue, aktive Frauenfriedenspolitik in Gang zu setzen.
Abrüstung, Frieden und Menschenrechte gehören zu den Hauptprogrammen von WILPF. Nach Ausbruch der Revolutionen in Nordafrika und als Antwort auf die anhaltenden Konflikte im Nahen Osten ist "MENA", das Engagement für den Nahen Osten und Nordafrika hinzugekommen. Hier werden namentlich Frauenprojekte unterstützt, die in ihren Gemeinschaften trotz großer Schwierigkeiten Hoffnung verbreiten.
Die Referentin ist professionelle Dolmetscherin und Mitglied bei Incomindios und bei WILPF; seit 1980 setzt sie sich als Aktivistin für die Rechte der Indigenen Völker und für Frauen ein – an der UNO arbeitet sie in verschiedenen Gremien mit und engagiert sich gegen den Uranabbau auf Ureinwohnerland. Sie hat WILPF-Schweiz 1984 mitbegründet und ist Internationales Vorstandsmitglied dieser ältesten Frauen- Friedensorganisation mit Sektionen in 35 Ländern.
„Es braucht uns auch in 100 Jahren noch – bis es keine Gewalt gegen Frauen mehr gibt“

VeranstalterInnen: Menschenrechte 3000 e.V., Eine Welt Forum Freiburg e.V. und Centre Culturel Français Freiburg

 

Das göttliche Weibliche - Gewalt gegen Frauen in Indien – Frau und Gesellschaft

Vortrag: Shalini Sahoo, Bremen

Vortrag in Englisch mit Übersetzung (konsekutiv)

Mittwoch, 9. Dezember 2015 - 19:00 Uhr
Stadtteilzentrum Vauban,
Haus 37, Saal im 1. OG,
Alfred-Döblin-Platz 1,
79100 Freiburg

Das göttliche Weibliche in der hinduistischen Tradition – der Hindu-Tradition - ist ein wesentlicher Bestandteil der Identität des indischen Subkontinents. Indien - die größte Demokratie der Welt - ist ein Land der schillernden Kontraste und Vielfalt. Während man über die Stellung der Frau in der gegenwärtigen indischen Gesellschaft nachdenkt, ging Shalini Sahoo zurück zum Hinduismus, um die Position der göttlichen Weiblichkeit zu reflektieren und dieses Verständnis mit der materiellen Welt zu verbinden.

Shalini Sahoo ist eine indische Textil-Designerin, die seit 8 Jahren in Deutschland lebt und arbeitet. Shalini arbeitet mit verschiedenen Materialien, Oberflächen, Strukturen und Farben und kreiert mit diesen ‚Werkzeugen’ neue Produkte und Räume – die die Leere in unserer lebenden Welt mit Harmonie und Schönheit füllen sollen.
Einen Einblick in ihre Arbeit kann man auf ihrer Website nehmen: www.sahoo.com.de/index.html

 

VeranstalterInnen: Menschenrechte 3000 e.V.

 

Termin: 

Mittwoch, 25. November 2015 - 10:00 bis Donnerstag, 10. Dezember 2015 - 23:30

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